Programm 08

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Besichtigungen/Vorträge

Ulmer Museum HfG-Ausstellung 12.2.2008
Zusammen mit Inge Aicher-Scholl und Max Bill gründete Otl Aicher 1953
die Hochschule für Gestaltung Ulm. Er entwarf zahlreiche Erscheinungsbilder, wie das der Lufthansa, der Olympischen Spiele 1972, des ZDF, der Firma Braun und viele andere. Darüber hinaus war er Architekt, Schrift- und Produktgestalter, Fotograf und Autor zahlreicher philosophischer und kulturkritischer Schriften.
Otl Aicher (1922 – 1991) war einer der bedeutendsten und erfolgreichsten Gestalter Deutschlands mit internationalem Ruf. Er wurde Vorbild für ganze Gestaltergenerationen, die er maßgeblich durch seine visuelle Kommunikation beeinflusst hat.
Im Sommer 1996 übergab die Familie Aicher-Scholl den Werknachlass  Otl Aichers an das Archiv der ehemaligen Hochschule für Gestaltung  (HfG) – heute Teil des Ulmer Museums – wo er wissenschaftlich aufgearbeitet wurde

Wanderung und Kirchenführung 30.4.2008
Wir parken auf dem Parkplatz am Donaukraftwerk Böfinger Halde. Anschließend wandern wir ungefähr eine dreiviertel Stunde durch den Thalfinger Wald nach Thalfingen zur dortigen Kirche
„St. Laurentius“. (Pfarrgässle)
Unser Kollege Alfred Eberhardt wird uns dort die Geschichte dieser Kirche, ihre Ausstattung und die interessanten Fresken des aus Tomerdingen stammenden Josef Wannenmacher erklären.
Anschließend wandern wir wieder zurück zum Parkplatz Böfinger Halde. Wer dann noch Lust hat, kann sich im Kaffee Schubert’s bei Kaffee und Kuchen von den körperlichen und geistigen Strapazen erholen.
Fußlahme können ihre Autos direkt an der Kirche in Thalfingen parken. Eine Mitfahrgelegenheit muss selber abgesprochen werden

Planetarium Laupheim 10.6.2008. Kollisonskurs: Erde
Bedrohungen aus dem All
Seit jeher betrachtet der Mensch die Sterne neugierig und ehrfürchtig. Das Universum stellt uns Rätsel, von denen wir bislang nur wenige lösen konnten. Manche dieser Fragen jedoch könnten für die Menschheit von existenzieller Bedeutung sein…
Auch eine rätselhafte Explosion in den Weiten der sibirischen Tunguska gibt der Astronomie seit 100 Jahren Rätsel auf. Wurde die Erde im Jahre 1908 von einem kosmischen Objekt getroffen? Und könnte dies wieder geschehen?
Das Programm nimmt Sie mit auf eine spannende Entdeckungsreise, von der sibirischen Tunguska bis zum Rand unseres Sonnensystems. Erleben Sie dabei unser Sonnensystem als Wiege der Menschheit und Hort kosmischer Bedrohungen. Erfahren Sie, weshalb die Menschheit im Jahre 2029 vermutlich nur knapp einer Katastrophe entgehen wird und was unserem Planeten beim Einschlag eines Meteoriten droht. Verstehen Sie, weshalb kosmische Katastrophen nicht nur eine Frage der Zeit, sondern eine Frage der komplexen Evolution des blauen Planeten darstellen.
Anlässlich des 100. Jahrestages des „Tunguska-Ereignisses“ geht das Programm diesen spannenden Fragen nach. Dabei entsteht unter dem künstlichen Sternenhimmels des Planetariums ein neues Bild unseres Sonnensystems, welches uns hilft, zu verstehen.

DIE MOSCHE DAS ISLAMISCHE GOTTESHAUS 20.08.2008
DIE MOSCHEE
Die Moschee ist ein Baukomplex mit einem Gebetssaal und Nebenräumen, oft einer Kuppel, häufig einem Minarett.  Sie ist ein Ort der Zusammenkunft, der Versammlung und des gemeinschaftlichen Gebets. Darüber hinaus wird sie auch als vielseitige Begegnungsstätte genutzt  und dient als soziales, kulturelles,  theologisch-pädagogisches und religiöses Zentrum. Hauptsächlich ist die Moschee aber ein Ort, in dem die Gläubigen  in Andacht ihre Gebete verrichten können und sprituelle Ruhe erfahren können.
Die Gläubigen bauen den Stress des Alltags in dieser Ruhezone ab, indem sie sich hier im Gebet zurückziehen.  Diese wichtige Funktion entspricht der Praxis und Tradition des Propheten Muhammed, der die erste Moschee des Islam im Jahre 622 nach Christus in der Stadt Medina, im heutigen Saudi-Arabien, errichten lies. In dieser ersten Moschee wurden nicht nur die Gebete verrichtet, sondern man war auch sozial tätig: Reisende und Obdachlose wurden in der Moschee untergebracht, Analphabeten geschult und Arme gespeist. Unter der Leitung des Propheten Muhammed wurden in regelmäßigen Sitzungen soziale, politische und wirtschaftliche Belange diskutiert.
Die Moschee ist eine Zweigstelle des Gotteshauses in Mekka, der Kaaba.  Die Kaaba wurde vor tausenden von Jahren auf Gottes Anweisung von Abraham und seinem Sohn Ismael da errichtet, wo auch das erste Gebetshaus errichtet wurde. Dieses würfelförmige, quadratische Gotteshaus war in vorislamischer Zeit Ziel für Pilger vieler Stämme der arabischen Halbinsel. Im Laufe der Geschichte haben die Kinder Abrahams aber seine monotheistische Religion verlassen und wandten sich der Götzendienerei zu. Die Mekkaner brachten jedes Jahr etwa 360 Götterstatuen in der Kaaba unter. Der  Prophet Muhammed entfernte sie aus der Kaaba, so dass sie ihre ursprüngliche Funktion erhielt. Heute pilgern die Muslime jedes Jahr zu diesem Gotteshaus.
Wir dürfen bei einer Gebetsveranstaltung zusehen und anschließend mit einer Studentin islamischen Glaubens dikutieren.

FIRMA Carl Walther 08.10.2008
WALTHER, das sind mehr als 120 Jahre Innovation
Bereits in der Frühzeit bildeten sich an Erzlagerstätten Zentren der Waffenherstellung. So war es auch in Thüringen, in der Region um Suhl und Zella-Mehlis .Aus den einfachen Schmieden entwickelten sich spezielle Gewerke wie das Büchsenmacherhandwerk, das die Ahnen der WALTHER – Familie ausübten. Unter ihnen auch August Theodor Walther, der die Enkelin des angesehenen Gewehrfabrikanten Gustav Wilhelm Pistor aus Asbach-Schmalkalden heiratete. Ihr Sohn Carl Wilhelm Freund begründete die Geschichte der WALTHER-Werke.1858 geboren, machte er sich nach seiner Ausbildung im Jahr 1886 mit einer eigenen Büchsenmacherwerkstatt selbstständig. Unterstützt von seinem Lehrling begann Carl Walther mit der Herstellung von Jagd- und Scheibenbüchsen mit Martini- und Aydtsystemen. Damals standen dem 28-Jährigen nur wenige Gerätschaften und Werkzeuge zur Verfügung.
Eine dünne Mappe mit Konstruktionszeichnungen und die Rechte an über 80 Patenten waren alles, was Fritz Walther aus den Kriegswirren retten konnte. In der Nähe von Ulm begann der Neustart. Die Geschichte wiederholte sich, denn Fritz Walther stand, wie damals sein Vater, vor dem Nichts. Eine kleine Schusterwerkstatt war die Keimzelle und damit die zweite Geburtsstunde der Firma WALTHER. Bald kamen Fabrikationsstätten für Bürobedarf in Niederstotzingen und Gerstetten hinzu. Bereits im April 1949 feierten die Mitarbeiter die Fertigung der 1000. Maschine. Für Fritz Walther bedeutete das: Er konnte sich wieder seinem Metier widmen. In der Donaubastion Ulm begann erneut die Waffenfabrikation. Ende 1950 lagen die ersten 100 Luftgewehre für den Versand bereit. Fritz Walther hatte es geschafft!
Mit großem Engagement erreichte WALTHER auch wieder die Spitze des internationalen Schießsports. Das lag nicht zuletzt an Waffen wie der modernen LG300-Familie, an dem LG300 Dominator und dem Kleinkalibergewehr KK300. Bei den Kurzwaffen sind es die LP300 und das KK-Modell SSP, sowie die bereits legendäre GSP, die in ihrer aktualisierten Form als GSP Expert die Sportler begeister
Dass WALTHER – Sportwaffen Olympiasieger, Welt- und Europameister „machen“, gehört schon zur Geschichte des Unternehmens und wird sich auch in Zukunft wie ein roter Faden durch die Geschichtsschreibung in Ulm und Arnsberg ziehen.

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