Reisebericht Gruppenreise Lago Maggiore 2022

Gruppenreise des SBR Telekom Ulm
an den Lago Maggiore vom 29.05. – 05.06.2022


29.05 Am Sonntag um 08:00 begann unsere Reise mit einem 4-Sterne Komfortbus der Fa. Fromm.

Über den San Bernardino-Pass und Bellinzona, erreichten wir am Nachmittag unser Reiseziel – Stresa – am Lago Maggiore.
Hier bezogen wir im Grand Hotel Bristol, direkt am Lago Maggiore, unsere Zimmer.

30.05. Unsere Reiseleiterin , Manuela, stellte sich vor. Anschließend buchte sie mit uns die Schiffstouren auf die Borromeischen Inseln.

Die 1. Insel war die Isola Madre (Mutterinsel). Sie ist eine Oase der Ruhe. Hier gingen wir durch den botanischen Garten mit seltenen Pflanzen und 100jährigen Bäumen. Auch Fasane und Pfauen spazierten hier auf den Wegen, ohne sich stören zu lassen. Anschließend war die Besichtigung des Sommerpalastes auf dem Plan.
Per Flusstaxi ging es weiter zur Isola Pescatori, auch Fischerinsel genannt. Bis zur Mittagspause bewunderten wir romantische Gassen und exklusive Villen.
Am Nachmittag holte das Flusstaxi uns ab Richtung Isola Bella. Hier besuchten wir den Palast der Familie Borromeo. In ihm gab es kleine und große Gemälde, Wandteppiche aus Petit Gobelin, einen wunderschönen Tisch mit Intarsien aus kleinen Glasbruchsteinen. Im Untergeschoss wurden wir durch Grottenräume geführt. Das Wappen der Borromeos beinhaltet das Einhorn was für Schönheit steht. Auch hier gibt es einen prächtigen auf Terrassen angelegten italienischen Garten mit exotischen Blumen, Fasanen und weißen Pfauen.

31.05. Heute geht die Fahrt zum Ortasee, das kleine Juwel von Piemont.

Wir fuhren vorbei an einem Industriegebiet in dem Haushaltsgeräte, Mokkamaschinen, Musikinstrumente, Pinocchio Puppen, Designküchen und vieles mehr, hergestellt werden,
bis nach Omegna. Hier begann unsere kleine Kreuzfahrt nach Orta San Giulio. Wir besichtigten das Stadtzentrum und die Kirche von St. Julius. Wieder in der Stadt Orta angekommen unternahmen wir eine kurze Fahrt mit der Bimmelbahn zu unserem Bus. Dann fuhren wir mit dem Bus weiter zu einem Weinkeller zur Weinprobe.
Dabei nahm unser Bus die andere Seite des Ortasees , vorbei an einem Badestrand, schönen Villen – in Piemont Novara gibt es auch Reisanbau!
Dann auf dem Weg von der Autobahn wurden wir von der Polizei angehalten (alle sofort Masken aufsetzen) unser Fahrer Herbert Kugler musste Strafe bezahlen wegen Lenkzeitüberschreitung. Dieser Verstoß lag aber 26 Tage zurück und war in Holland.
Angekommen bei unserer Weinprobe gab es einen Weißwein und Salami, einen Rotwein dazu Schinken, noch einen Rotwein mit Gorgonzola, und einen Dessertwein mit 2 Keksen und Blauschimmelkäse. Äußerst sättigend.

01.06. Wir besuchen den Botanischen Garten der Villa Tarranto in Verbania.

Verbania ist die größte Stadt am Lago Maggiore mit 7 Stadtteilen.
Der Garten ist 16 Hektar groß mit 20.000 Pflanzen.
Es gibt hier verschiedene Abteilungen: Nadelgehölze, kleine Ahornbäume, Azaleen, Rhododendren und Kakteen. Auch gibt es hier Beete mit Kaffee, Baumwollpflanzen und Oleander. Danach ging die Fahrt weiter nach Domodossola. Weiterfahrt mit der Schmalspur Centovallibahn. Wir fuhren dem Centovalli Tal entlang, vorbei an Wein- und Maronibäumen. Die vielen Ferienhäuser sind allerdings noch geschlossen. Weiterfahrt mit dem Bus nach Santa Maria Maggiore und nach Re. Hier hatten wir 1 Std. Aufenthalt für den Besuch der Marien Kapelle Es geschah vor langer Zeit als ein Steinwurf Maria traf. Daraufhin kam 14 Tage lang Blut aus ihrer Stirn.

02.06. Fahrt nach Locarno und Ascona

Wir fuhren am Lago Maggiore entlang vorbei an blühenden Kamelienpflanzen, Magnolienbäumen und vielen blauen Hortensien (wegen dem eisenhalten Boden). Die letzte italienische Stadt am Lago ist Canobio. Jetzt beginnt die italienische Schweiz mit der Grenze. Nach der Ankunft in Locarno unternahmen wir mit der „Musea River Bahn 1894“ eine Fahrt durch die Straßen von Locarno bis zum Piazza Grande, dem Zentrum von Locarno. Es gibt ein Castello aus dem 13. Jahrhundert und eine Steinkirche mit Statuen. Sonst ist es nur eine Großstadt mit hohen Häusern.
Freie Zeit zum Bummeln durch die Stadt.
Um 13.45 Uhr Weiterfahrt auf den Hausberg von Ascona dies ist ein Badeort im Tessin mit subtropischen Parks und Gärten mit schönen Häusern.
Nach der Rückkunft in Stresa verabschiedeten wir uns von unserer Reisbegleiterin Manuela die uns viele schöne Eindrücke um den Lago Maggiore vermittelte.
Am Abend gab es im Hotel Bristol Schwertfisch mit Kartoffeln und Gemüse.

03.06
Heute hatten wir einen freien Tag!  Allerdings regnete es Bindfäden.
Trotzdem besuchten wir den Markt in Stresa bewaffnet mit Schirm und Regencape.

04.06. Fahrt nach Mailand die Hauptstadt der Lombardei.

Wir hatten mit der Stadtführerin Claudia einen kurzen Rundgang durch die Stadt. Sie zeigte uns das Schloss von Zvorza, gegr.von Visconti. Napoleon hat sich mit einem Triumphbogen ein Denkmal gesetzt. In Mailand gibt es keine Flüsse sondern es wurden Kanäle gebaut. Mailand hat 50 Museen und 25 Theater. Das Theatro Scala ist für 2600 Zuschauer vorgesehen und hat 11 Stockwerke. Auf dem Platz davor steht ein Denkmal von Leonardo da Vinci. Es gibt eine Galerie die mit Glas überdacht ist. In der Mitte und am Ende sind Mosaiken der 4 Erdteile.
Danach besuchten wir den Mailänder Dom. Auf manchen Säulen mit 52m Höhe sind Figuren die noch  6m Höhe haben. Der Dombau begann 1386 und dauerte 600 Jahre für die Fassade. Architekten aus ganz Europa und der Lombardei waren daran beteiligt. Es gibt viele Portrait-Fenster von Jesus´ Taufe, Verkündigung und Kreuzigung sowie Statuen. Eine Statue zeigt den gehäuteten Heiligen Bartholomäus von Marco d´Agrade aus dem Jahr 1562.
Um 16.00 Uhr fuhren wir wieder zurück nach Stresa.

05.06. Heimfahrt Pfingstsonntag

Rast auf dem San Bernardino. Weiterfahrt durch die Schweiz und nach dem Pfändertunnel nochmal eine kurze Pause.
Ab hier kam ein starkes Gewitter auf. Es gab Sturzbäche von Regen bis Memmingen.
Um 16 Uhr waren wir wieder wohlbehalten in Ulm angekommen.

 

Vielen Dank an Hannelore Bezler für ihren tollen Reisebericht